Arbeitsschutz mit neuen Facetten

ISO 45001

Sie wollen Ihr Unternehmen in die Lage versetzen, Risiken für Mitarbeiter durch gesund­heitliche Schäden und Unfälle zu erkennen, zu minimieren und im besten Fall zu vermeiden? Die geeignete Grundlage: ein zertifiziertes Management­system nach ISO 45001.

Die neue Norm hebt den Arbeits- und Gesund­heits­schutz noch stärker in den Rang eines unternehmens­strategisch bedeutenden Führungs­themas. Im Mittelpunkt steht eine der wichtigsten Interessierten Parteien Ihres Unternehmens: Ihre Mitarbeiter.

  • Arbeitssicherheit
  • Gesundheitsmanagement
  • Fürsorgepflicht
  • Compliance

ISO 45001, erschienen im März 2018, wird im Frühjahr 2021 die seit über 20 Jahren für Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Managementsysteme relevante Norm BS OHSAS 18001 ablösen. ISO 45001 baut auf dieser auf und enthält zusätzlich Elemente des betrieblichen Gesundheitsmanagements nach DIN SPEC 91020. Die neue Norm folgt der gemeinsamen Grundstruktur für ISO-Managementsystemnormen und lässt sich damit vergleichsweise einfach in bereits bestehende Systeme integrieren. Gemeinsame Themen sind u.a. Kontext der Organisation sowie Führung und Verpflichtung. Die spezifischen Anforderungen konzentrieren sich auf Kriterien wie Arbeitspolitik, Gefährdungsermittlung, Risikosteuerung und stellen rechtliche Themen in den Vordergrund.

  • geringere Unfall- und Krankheitsraten
  • weniger Ausfalltage und niedrigere Kosten
  • erhöhtes Sicherheits­bewusstsein Ihrer Mitarbeiter
  • höhere Mitarbeiter­zufriedenheit und -motivation
  • gesteigerte Rechtssicherheit
  • verbessertes Unternehmens­image verschafft Wettbewerbs­vorteile

Zum einen können Sie Ihr Management­system voll­umfänglich nach den Anforderungen von ISO 45001 zertifizieren lassen. Bei Konformität erhalten Sie als Nachweis ein international anerkanntes Zertifikat. Danach folgen jährliche Überwachungs­audits und die Rezertifizierung nach drei Jahren. Alternativ ist eine Auditierung nach Einzel­aspekten wie beispielsweise die Mitarbeiter­einbindung, die Gesundheits­förderung und die Gefährdungs­erkennung möglich. Die Ergebnisse werden in einem Bericht festgehalten. In beiden Fällen zeigen wir Ihnen die Stärken Ihres Systems, aber auch Verbesserungs­potenziale auf.

Die neue internationale Norm zum Arbeits- und Gesundheitsschutz ist am 12. März 2018 in der englischen Version erschienen.  Die deutsche DIN ISO 45001 ist unter dem Titel "Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" seit Juni 2018 verfügbar.

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arbeitsschutz@dqs.de

Was ist eigentlich der Unterschied …

… zwischen betrieblichem Gesundheits­management nach DIN SPEC 91020 und der Norm ISO 45001? Ersteres ist eine freiwillige Initiative von Unternehmen, die Gesundheit von Mitarbeitern zum Nutzen aller Beteiligten zu fördern. Denn: Gesunde Mitarbeiter fehlen seltener, sind zufriedener und motivierter – mit der Folge höherer Arbeits­qualität und Produktivität. Arbeits­sicherheit und Gesundheits­schutz hingegen sind gesetzlich geregelt, vor allem mit Blick auf Arbeitnehmer­rechte, Stichworte hier: Mitbestimmung, Arbeits­schutzpolitik, Gefährdungs­ermittlung etc. Diesen unterschiedlichen Rechtsrahmen greifen die jeweiligen Regelwerke in ihren Anforderungen gezielt auf.

ISO 45001: Arbeits- und Gesundheitsschutz als strategisches Führungsthema

Risiken für Mitarbeiter durch gesundheitliche Schäden und Unfälle erkennen, minimieren und im besten Fall vermeiden – wie geht das? Mit einem zertifizierten Managementsystem nach der neuen, international anerkannten ISO 45001.

 

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