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Nachhaltiges Supply Chain Management mit Lieferantenaudits

Nachhaltiges Wirtschaften für nachhaltiges Wachstum wird zum Maßstab für dauerhaften Unternehmenserfolg. Kunden, Investoren und weitere interessierte Parteien erwarten heute zunehmend, dass sich ein Unternehmen den drei Säulen der Nachhaltigkeit stellt und ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt. Damit rücken auch Lieferanten mit ins Zentrum der Betrachtung, da sie auf die CSR-Bilanz einwirken. Wertorientiertes Supply Chain Management: Mehr im kostenfreien DQS-Whitepaper „CSR – Nachhaltigkeit in der Lieferkette“.
© Fotolia Nachhaltiges Supply Chain Management

Informationen über die Umweltverträglichkeit von Produkten oder Dienstleistungen – und die sozialen Bedingungen, unter denen sie entstanden sind – kann heute jeder mit ein paar Klicks recherchieren. Schwarze Schafe, die dabei geoutet werden, haben es schwer, ihren guten Ruf wiederherzustellen. Absatz und Auftragslage sind gefährdet – nachhaltiger Unternehmenserfolg geht anders. Die Konsequenz: in das Supply Chain Management (SCM) gehören Nachhaltigkeitsfaktoren.

Der entscheidende Schritt: Nachhaltiges Supply Chain Management

Hohe Materialqualität ohne Schwankungen, und das zum bestmöglichen Preis: typische Aufgaben und Ziele einer Einkaufsabteilung und wichtigste Parameter im Ineinandergreifen von Lieferketten. Bislang. Corporate Social Responsibility (CSR) in der Lieferkette geht den entscheidenden Schritt weiter und ist von einem deutlich weiter gefassten Blick auf die Supply Chain geprägt: In die Lieferkette werden nunmehr Nachhaltigkeitsziele integriert.

WAS BEDEUTET EIGENTLICH CSR?
Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet die Verantwortung, die Unternehmen durch die Auswirkungen ihres Wirtschaftens auf die Gesellschaft haben (engl. social = gesellschaftlich). Die aus der Wahrnehmung dieser Verantwortung resultierenden Maßnahmen werden als freiwilliger Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung interpretiert. CSR nimmt Bezug auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit und umfasst damit alle ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte unternehmerischen
Handelns. Die Basisreferenzen für Nachhaltigkeitsanforderungen sind vorrangig die ILO-Grundsatzerklärung, die OECD-Grundsätze und die Prinzipien des UN Global Compact. Über die Frage nach Einhaltung der Anforderungen ist CSR unmittelbar mit den Themen Glaubwürdigkeit und Compliance verknüpft, beides wesentliche Aspekte von Lieferantenaudits.

Sustainable Supply Chain Management (SSCM) lässt sich zum einen von einer guten Reputation bei der sozialen Verantwortung leiten und von der Einhaltung rechtlicher Bestimmungen u.a. beim Arbeitsschutz oder gerechter Bezahlung. Ziel ist es, nachhaltige, ressourcenschonende Produkte und Dienstleistungen für die relevanten interessierten Parteien zu erzielen – das sind Kunden ebenso wie die eigenen Lieferanten oder die Politik.

Einkäufer des 21. Jahrhunderts müssen in ihren Beschaffungsprozessen nunmehr also den Dreiklang von sozialen, ökologischen und ökonomischen Faktoren berücksichtigen – und wissen, dass z.B. der Lebenswegzyklus eines Produktes so wenig wie möglich schädliche Einflüsse auf Umwelt und Mensch haben darf. Wie aber gelingt es Unternehmen, ihre Lieferketten dafür im Blick zu halten?

Whitepaper: CSR – Nachhaltigkeit in der Lieferkette

In unserem kostenfreien Whitepaper stellen wir das Thema Lieferantenaudits in den Vordergrund des Nachhaltigkeitsmanagements. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Durchdringung der Vielfalt an CSR-Initiativen und -Standards, worauf diese referenzieren und welches die Treiber (interessierte Parteien) von CSR-Anforderungen sind. Hier geht es insbesondere um das Spannungsfeld „Politik – Unternehmen – Kunde – Lieferant“. Für Lieferantenaudits kommen vor allem Branchen- und kundenspezifische Lösungen zum Einsatz, die Teil der Prozessoptimierung, aber auch eines umfassenderen Change Managements sein können.

CSR - Nachhaltigkeit Supply Chain Management

Whitepaper

CSR – Nachhaltigkeit in der Lieferkette

  • Nachhaltigkeitsanforderungen an Unternehmen
  • Bedeutung von CSR
  • CSR-Formate zur Nachweisführung
  • Relevanz von Lieferantenaudits
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Fazit: Sustainable Supply Chain Management mit Lieferantenaudits

Nachhaltiges Wirtschaften unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte ist die Voraussetzung für dauerhaften Unternehmenserfolg. Zur Erfüllung von Nachhaltigkeitsanforderungen müssen sich Unternehmen mit den Marktanforderungen vertraut machen und ermitteln, was für sie zutreffend ist.

Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Durchdringung der Vielfalt an Nachhaltigkeitsinitiativen und -standards, worauf diese referenzieren und welches die Treiber (interessierte Parteien) sind, und zwar mit Blick auf das Spannungsfeld „Politik – Unternehmen – Kunde – Lieferant“. Für Lieferantenaudits kommen vor allem Branchen- und kundenspezifische Standards zum Einsatz, die in der Regel anhand von Dokumentenprüfungen und/oder als Vor-Ort-Audits durchgeführt werden.

UNSER TIPP: Lesen Sie auch unseren Beitrag CSR – Lieferantenbewertung in acht Schritten und erfahren Sie mehr über eine systematische Herangehensweise in der Risikobetrachtung und der Lieferantenbewertung.

Vertrauen und Expertise

Was die DQS für Sie tun kann: Als international anerkannter Zertifizierer für Managementsysteme und Prozesse auditieren wir an mehr als 30.000 Audittagen im Jahr. Dabei beginnt unser Anspruch dort, wo Auditchecklisten enden. Unsere Auditoren sind darauf speziali­siert, Ihnen mit ihrer umfassenden Fach- und Branchenkompetenz wertvolle Impulse zu geben. Sie sprechen Ihre Sprach und überzeugen durch Einblick in die lokalen Märkte. So können Sie Ihr Managementsystem weiterentwickeln und die Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens fortlaufend steigern.

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